Dieser Blog wurde für die Auslandspraktikant*innen des Berufskollegs Bachstraße in Düsseldorf eingerichtet. Er dient zum Austausch von Ideen, Tipps, Erfahrungen und Hinweisen, die für den Auslandsaufenthalt unserer Praktikant*innen nützlich sind.




Dienstag, 10. September 2024


                                                                                  

                                                       CANNES

 

Mein Erasmus-Praktikum bei einer Hochzeitsagentur in Cannes: Ein unvergessliches Abenteuer in der Provence


Im Rahmen meines Erasmus-Praktikums hatte ich die Gelegenheit, bei einer Hochzeitsagentur in Cannes (Frankreich) zu arbeiten. Diese Erfahrung war nicht nur eine spannende berufliche Herausforderung, sondern auch eine kulturelle Entdeckungsreise, die mir wertvolle Einblicke in die Welt der Hochzeitsplanung und Organisation ermöglichte.


Tätigkeiten und Aufgaben:


Im Laufe meines Praktikums übernahm ich eine Vielzahl von Aufgaben, die mir nicht nur die Vielseitigkeit der Agentur, sondern auch die Feinheiten der Hochzeitsplanung näherbrachten:


- Kommunikation und Organisation: Zu erst verschaffte ich mir einen Einblick in die Arbeitsweise und Tools der Firma. Ich schrieb E-Mails an Hochzeitspaare sowie an Verkäufer und Caterer, um Bestellungen aufzugeben und Details zu klären. Dies ermöglichte mir, ein tieferes Verständnis für die Koordination zwischen verschiedenen Dienstleistern zu entwickeln.


- Moodboards erstellen: Ein besonders kreativer Teil meiner Aufgaben war die Erstellung von Moodboards. Ich erstellte diese z.B. für eine Provence-Hochzeit, das Themen wie Oliven, Rosmarin und Lavendel aufgriff und den eleganten, aber typischen Charakter der Provence einfing. Weitere Moodboards, wie die Tropical Vibes Wedding, wurden ebenfalls fertiggestellt und halfen dabei, die Visionen der Brautpaare visuell zu konkretisieren.


- Recherche und Anfragen: Ich suchte und kontaktierte Fotografen, Videografen, Sänger, Bands und DJs, um geeignete Anbieter für die Hochzeiten unserer Kunden zu finden. Auch Anfragen an Hotels, Make-up Artists und Hairdresser wurden von mir organisiert. 


- Besichtigungen und Planungen: Eine meiner Aufgaben war es, gemeinsam mit einem Hochzeitspaar das Schloss Crémat zu besichtigen, das als Veranstaltungsort für ihre Feier in Betracht gezogen wurde. Dies gab mir einen Einblick in die Bedeutung der Auswahl des richtigen Ortes für den großen Tag.


- Event-Vorbereitung: Zur Vorbereitung auf bevorstehende Events half ich beim Aussuchen von Deko-Artikeln und zeichnete Tischpläne sowie Gästelisten auf. 


- Hochzeitsservice: Am Tag der Hochzeiten war ich aktiv am Geschehen beteiligt. Ich kontrollierte die Tischnummern, Namenskarten, Anzahl der Gäste und stand diesen für Fragen und Anleitungen zur Verfügung. Dies ermöglichte mir, die Atmosphäre und das Gesamtbild einer Hochzeit hautnah zu erleben und zu sehen wie wichtig es ist, während der Veranstaltung präsent und hilfsbereit zu sein.


Fazit:


Mein Erasmus-Praktikum bei der Hochzeitsagentur in Cannes war eine bereichernde Erfahrung, die mir nicht nur wertvolle berufliche Fähigkeiten vermittelte, sondern auch einen tiefen Einblick in die Welt der Hochzeitsplanung ermöglichte. Von kreativen Aufgaben bis hin zu logistischen Herausforderungen – jede Aufgabe trug dazu bei, meine Fähigkeiten zu erweitern und mein Verständnis für die komplexe Welt der Hochzeitsorganisation zu vertiefen.


Ich bin dankbar für diese einzigartige Gelegenheit und freue mich darauf, die erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen in meiner zukünftigen Karriere einzubringen.










Eure Amelie














Freitag, 30. August 2024

6 Wochen Praktikum in der schönen Stadt Wien!

Hallo, ich bin Franka, 21 Jahre alt und Auszubildende zur FAMI in der Fachrichtung Archiv. Als ich in der Berufsschule von der Möglichkeit eines Auslandspraktikums gehört habe, war mir klar, dass ich diese Chance nutzen muss. Ich begann sofort, mich über die für mich interessanten Arbeitsorte zu informieren. Um auch einen Einblick in unsere andere Fachrichtung zu bekommen, war für mich sofort klar, dass ich in eine öffentliche Bibliothek gehen möchte. Dabei war es mir besonders wichtig, eine Bibliothek zu wählen, die in besonderer Weise in der Öffentlichkeit steht und im besten Fall ein breites kulturelles Angebot bietet. Neben einigen sehr bekannten und ausgezeichneten Bibliotheken in Skandinavien, wie z.B. Dokk1 in Aarhus, fand ich die Stadtbibliothek der Stadt Wien sehr interessant. Neben der Bibliothek ist natürlich auch die Stadt ein Highlight. Als es dann tatsächlich geklappt hat und ich die Zusage für mein Praktikum bekommen habe, habe ich mich sehr gefreut.

Schneller als erwartet ging es dann mit der Zugfahrt nach Wien und den ersten Arbeitstagen los. Es erwarteten mich eine Menge neuer, interessanter Eindrücke und viele nette Personen und Kolleg*innen. Die ersten Tage waren damit gefüllt, mich in meiner WG einzuleben, die Stadt zu erkunden und die Arbeit kennenzulernen. 
Der Alltag in der Bibliothek folgte immer einer ähnlichen Struktur, beginnend mit dem Einräumen der zurückgegebenen Bücher vor Öffnung der Bibliothek und endend mit dem Thekendienst im College 1. Die Hauptbibliothek ist in 6 Colleges aufgeteilt, die sich jeweils mit einem Themenbereich beschäftigen. Das College 1, in dem ich mein Praktikum absolvierte, hat die Schwerpunkte fremdsprachige Literatur, Literaturwissenschaft, Romane und Jugendbücher. Vor Ort liegt die Infotheke des College 1, zusammen mit dem College 2, direkt hinter dem Eingang und ist somit der erste Anlaufpunkt der Leser*innen für Fragen und Hilfestellungen. Während der zweistündigen Schichten ist man also immer gut beschäftigt. Diese Arbeit hat mir immer besonders viel Spaß gemacht, da man direkt mit so vielen verschiedenen und (meistens) sehr netten Menschen zu tun hat. 
Während meines Praktikums habe ich natürlich auch einige typische Bibliothekar*innen-Tätigkeiten kennengelernt, wie z.B. das Einordnen und Beschaffen neuer Bücher oder das Makulieren alter Bücher im Zuge der Bestandsarbeit.

Außerdem, und das ist wirklich etwas Besonderes, durfte ich einen Einblick in die Wienbibliothek im Wiener Rathaus und in das Österreichische Haus-, Hof- und Staatsarchiv bekommen. Beides sind öffentliche Einrichtungen, die einen super spannenden historischen Bestand haben. Während die Wienbibliothek als eine Art Stadtbibliothek fungiert und alles archiviert, was mit der Stadt zu tun hat, ist das Haus- Hof- und Staatsarchiv, das auf Veranlassung von Maria Theresia gegründet wurde, ein vielseitiger und spannender Ort, um historische Forschung zu betreiben. An beiden Orten durfte ich einen Blick hinter die Kulissen und in die Arbeitsweise werfen. Besonders interessant war das im 1883 erbaute Wiener Rathaus, das beeindruckende Säle beherbergt und insgesamt ein sehr prunkvolles Gebäude ist. Dort einmal Orte anzuschauen, wie den Dachboden, war wirklich spannend.

Viel gesehen, viel erlebt und viel gelernt: So lassen sich die sechs Wochen zusammenfassen. Kaum waren die ersten Tage vorbei, verging die Zeit wie im Flug und raste nur so dahin. So war mir in den letzten Tagen gar nicht nach nach Hause gehen, sondern nach bleiben und die Stadt und die Arbeit mit den netten Kolleg*innen weiter genießen. Wien wird mir immer in guter Erinnerung bleiben und eine Chance, die ich gerne genutzt habe - nur zu empfehlen!

Montag, 19. August 2024

Hej,
Ich bin Ina (21) und bin jetzt im dritten Lehrjahr meiner Ausbildung zur Fachangestellten für
Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek.


Teil meiner Ausbildung sind unterschiedliche Praktikas die ich absolvieren kann um Einblicke in verschiedene Bibliotheksformen zu erhalten.

In mir ist schon länger der Wunsch nach einem längeren Auslandsaufenthalt gereift, weshalb ich nach einer Informationsveranstaltung am BKB beschlossen habe, Ausbildung und Ausland zu kombinieren.
Es war für mich von vornherein klar, dass ich in ein Land möchte, welches eine Vorreiter Position im Bibliotheksbereich einnimmt. Dazu zählen im generellen die skandinavischen Länder.
 

Es gestaltetet sich leider überaus schwierig einen Platz zu nden, da das duale
Berufsausbildungssystem im Ausland nicht wirklich bekannt ist und es somit sehr schwer war den Bibliotheken zu erklären auf welchem Kenntnisstand ich bin.

Durch die Hilfe einer Lehrerin der Berufsschule Odense (welche mit dem BKB im
Wirtschaftssektor kooperiert) konnte ich einen Platz in der dänischen Bibliothek Middelfart
ergattern.

 

Die Bibliothek in Middelfart ist als Communitycenter angelegt und wird auch Kulturoen
(Kulturinsel) genannt. In dem Gebäude bendet sich die Bibliothek, die Touristeninformation, das Kino und ein Restaurant.

Meine Hauptaufgaben waren in der Bibliothek und in der Touristeninformation. Ich habe mich
selbstständig um vorgemerkte Medien gekümmert und Touristen für ihre Urlaubsaktivitäten
beraten.
Das Team dort war super nett und hat mich, trotz der Sprachbarriere, total herzlich aufgenommen. Sie haben mir sehr geholfen mich in der Kleinstadt zurecht zu nden und mir Tipps für Ausüge gegeben.


Die meisten Dänen sprechen sehr gut Englisch, weshalb sich die Kommunikation relativ
unproblematisch gestaltet hat. Manche konnten sogar Deutsch, da sie grenznah aufgewachsen sind oder deutsch in der Schule hatten.

Hauptsächlich habe ich mich aber auf Englisch verständigt, auch mit den meisten Touristen.

Ich konnte dort sehr viel mit Bibliothekar:innen sprechen und habe viele neue Erkenntnisse überdie dortigen Arbeitsweisen und das dänische Bibliothekssystem erfahren.

 

Neben den beruichen Eindrücken kam auch die Freizeit nicht zu kurz. An den Wochenenden
habe ich Tagestrips in die naheliegenden größeren Städte wie Aarhus und Odense gemacht.
Teilweise habe ich aber auch Veranstaltungen in Middelfart teilgenommen, wie zum Beispiel einer Pilgerwanderung.

Alles in allem war es eine wirklich unglaubliche Erfahrung die ich nicht mehr missen möchte!

Ich bin froh den Schritt ins Ausland gegangen zu sein, da ich nun von einem größeren
Erfahrungsschatz und Netzwerk, persönlich sowie beruich protieren kann.

Samstag, 4. Mai 2024

Ein etwas stürmisches Praktikum in Dänemark

 Hi zusammen,

ich bin Sylvia. Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich mein Auslandspraktikum gemacht habe, aber ich möchte meine Erfahrungen trotzdem noch mit euch teilen.

Letztes Jahr im Oktober bekam ich im Rahmen meiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik die Gelegenheit das Logistikunternehmen Lemvigh Müller im dänischen Kolding zu besuchen.

Dabei hatten ich und meine Mitreisende den Luxus, dass das Praktikum durch eine Kooperation des BKB & der EUC Lillebaelt in Fredericia ermöglicht wurde, wodurch uns ein Teil der Organisation abgenommen wurde. Und wir haben dadurch auch für die erste der zwei Wochen unseres Aufenthalts dort eine Unterkunft im Wohnheim der Schule in Anspruch nehmen können, während wir die zweite Woche in einem Airbnb mit einem sehr freundlichen Gastgeber und einer bunt gemischten Gruppe internationaler Mitbewohner verbracht haben.

Aber der Kontrast zwischen dem dänischen und dem deutschen Berufsschulsystem war wirklich erstaunlich. Während wir in Deutschland gewohnt sind in der Schule nur theoretisches Wissen vermittelt zu bekommen, lernt man in Dänemark auch viel Praktisches. Dadurch ist die Schule natürlich auch ganz anders aufgebaut. Allein der Logistikbereich umfasst eine kleine Lagerhalle mitsamt Palettenregalen, Gabelstaplern und allem was dazu gehört, sowie schuleigene LKW, und die Schule hat eine eigene Logistiksoftware, einen Simulator für Kranführer und vieles mehr. Kurzgesagt: ein wahrer Traum.

Auch bei Lemvigh Müller, wo wir genauso herzlich empfangen wurden wie zuvor an der EUC, sind wir in eine ganz neue Welt eingetaucht. Sowohl meine Mitreisende als auch ich machen unsere Ausbildung in eher kleineren Unternehmen, die in der Digitalisierung und Automatisierung noch nicht so fortgeschritten sind wie wir es bei Lemvigh Müller erlebt haben. Hier konnten wir ein automatisches Kleinteilelager erleben, das einem die Ware an den Arbeitsplatz liefert, den passenden Karton zur Verfügung stellt, und am Ende den Karton sogar selbst abtransportiert und verschließt. Auch verschiedene Arten an Gabelstaplern durften wir in den zwei Wochen ausprobieren, was mich persönlich sehr gefreut hat, weil ich sehr viel Faszination für große & schwere Arbeitsmaschinen übrig habe.

Insgesamt haben wir an der Seite von drei der Azubis bei Lemvigh Müller alle ihrer Lagerbereiche kennengelernt und viele neue Eindrücke gesammelt, die sich in unserem weiteren Arbeitsleben nur als nützlich erweisen können. 

Natürlich durfte neben der Arbeit auch das Kulturelle nicht fehlen, auch wenn unsere Pläne für das Wochenende, das wir in Kolding verbracht haben, dank der Jahrhundert-Sturmflut zu diesem Zeitpunkt wortwörtlich ins Wasser gefallen sind. Aber ein paar schöne Tage hatten wir, sodass wir Middelfahrt, Fredericia & Kolding erkunden konnten. 

Middelfahrt wurde uns mit großer Hingabe von der ERASMUS Koordinatorin der EUC gezeigt. Hier ist nicht nur ein Naturschutzgebiet angesiedelt, es gibt auch unglaublich alte Häuser zu entdecken, die teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Auch die historische Brücke, die Middelfahrt und Fredericia verbinden ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Fredericia wurde uns von einem der Lehrer des Logistikbereichs gezeigt, der in der Stadt aufgewachsen ist und zu vielen Orten und Sehenswürdigkeiten Geschichten erzählen konnte. So haben wir historische Sehenswürdigkeiten wie die vier alten Stadttore & einen Wasserturm von dem aus man die gesamte Stadt überblicken kann, kennengelernt, aber auch modernere Orte, wie die Kreisbrücke am Strand von Fredericia gesehen. 

Kolding haben wir auf etwas andere Art besichtigt. Und zwar in einer Escape City Tour, die wir mit den drei Azubis von Lemvigh Müller, deren Ausbilder und dem Manager des Lagerbereichs absolviert haben. Ich muss sagen, dass diese Art der Stadterkundung sehr unterhaltsam ist. Wir hatten viel Spaß daran gemeinsam zu rätseln und konnten uns auch alle etwas privater kennenlernen.

Auch wenn unser Aufenthalt in Dänemark nur zwei Wochen gedauert hat & die Sturmflut unsere Unternehmungslust etwas eingebremst hat, war es eine bereichernde Erfahrung; sowohl arbeitstechnisch als auch kulturell. Deswegen kann ich nur jedem empfehlen die Chance ein Auslandspraktikum machen zu können zu nutzen und vor allem zu genießen.

Sonntag, 28. April 2024

Mein Praktikum in der ÖNB

 

Servus und Grüß Gott,

ich bin Sarah (23), im dritten Jahr der Ausbildung zur FaMI mit der Fachrichtung Archiv und habe im Februar ein Auslandspraktikum im Bildarchiv und der Grafiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) in Wien gemacht.

Eigentlich war die Österreichische Nationalbibliothek nicht meine erste Wahl. Ich habe mich zunächst auf ein Praktikum in einer irischen Bibliothek beworben, allerdings hat der Verwaltungsprozess dort so lange gedauert, dass ein Praktikum zum angesetzten Zeitpunkt immer unwahrscheinlicher wurde. Also habe ich mich weiter umgeguckt und da ehemalige Auszubildende meiner Ausbildungsstätte gute Erfahrungen mit der ÖNB gemacht haben, habe ich mich ebenfalls hierfür entschieden, nur eben nicht für den Bibliothekszweig, sondern für die Abteilung Bildarchiv und Grafiksammlung. Hier lief die Bewerbung, das Anmeldeverfahren etc. reibungslos ab.

Glücklicherweise habe ich auch schnell eine Wohnung „gefunden“, da eine Freundin während meines Aufenthalts selbst im Urlaub war, sodass ich bei ihr wohnen konnte. Die Wohnung lag in dem Bezirk Neubau, in dem man in jeder Straße schöne Cafés, Ateliers und sonstige kleine Lädchen finden kann. Das Beste war aber, dass die ÖNB zu Fuß nur 20 Minuten bzw. mit dem Bus nur 8 Minuten von meiner Unterkunft entfernt war.

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich herzlich von der Abteilungsleiterin empfangen, die mich dann von der Personalabteilung an meinen Arbeitsplatz gebracht hat. Dort traf ich dann auf die Praktikumsbetreuer, die mich herumgeführt und dem Team vorgestellt haben.

Nachdem wir dann alle zusammen in die Pause gegangen sind, haben sie mir meine Aufgaben für das Praktikum gezeigt. Ich habe zwei Bestände bekommen, einmal ein Bestand aus digitalisierten Fotos, für die ich einen Titel ermitteln musste, also recherchieren, wer oder was wo abgebildet war. Bei dem anderen Bestand handelte es sich um Nitrat-Filme, die umverpackt und deren bisherige Schäden ermittelt werden mussten (Nitrat-Filme können sich selbst entzünden, wenn sie falsch gelagert werden und einen gewissen Zersetzungsgrad erreicht haben). Abgesehen davon habe ich die Möglichkeit bekommen, die Arbeit der Mitarbeiter näher kennenzulernen, z. B. die Arbeit mit Plakaten oder der Datenbank.

Da zu der Österreichischen Nationalbibliothek auch einige Museen gehören, hatte ich die Chance, diese kostenlos zu besuchen. Generell ist Wien eine tolle Stadt für alle Kunst- oder Geschichtsinteressierten. Egal ob Modern oder Barock, Sisi oder altes Ägypten, hier findet man alles. Auch kulinarisch ist hier alles vertreten.

Generell kann ich sagen, dass ich das Praktikum wirklich genossen habe. Das Team war unfassbar nett, ich habe mich sehr wohlgefühlt, die Arbeit war interessant und die Stadt ist einfach toll (wenn auch teuer).